Museumsinsel Lüttenheid

Einblicke in die Sammlung

Auf dieser Seite präsentieren wir Ihnen ausgewählte Objekte unserer Sammlung. Jedes Objekt repräsentiert dabei einen Sammlungsbereich der Museumsinsel.
In deutschen Museen und Ausstellungshallen befinden sich rund 40 bis 90 Prozent der Bestände im Depot. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Bestand der Museumsinsel Lüttenheid. Einige der hier gezeigten Objekte befinden sich somit nicht dauerhaft in unserer ständigen Ausstellung, andere widerum können Sie vor Ort sehr wohl aus der Nähe betrachten. Unsere Online-Sammlung wird stetig erweitert. Ein regelmäßiger Blick lohnt sich.
Viel Spaß beim Entdecken unserer Sammlung!

Schreibmaschine

um 1920/25

Schreibmaschine der Allgemeinen Elektrizitätsgesellschaft (AEG)

1883 wurde die Firma in Berlin unter dem Namen „Deutsche Edison-Gesellschaft für angewandte Elektricität“ gegründet. Diese Schreibmaschine wurde etwa in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts in Erfurt hergestellt.

Sie verdeutlicht, dass Objekte trotz vermeintlich recht jungen Alters sammlungswürdig sind. Als wichtiger Teil der Alltagskultur ist es auch Aufgabe der Museen, Objekte mit jüngerem Herstellungsdatum für nachfolgende Generationen zu bewahren.

Trinkpokal der Papagoyengilde

1658

Trinkpokal
Silber, vergoldet

Dieser Trinkbecher in Form eines Papageien hat schon 362 Jahre auf dem Gefieder.

Er wurde 1658 für die Papagoyengilde der Stadt Heide angefertigt. Die Gilden sind mit heutigen Schützenvereinen zu vergleichen. Sie sollten damals noch den Bürger im Umgang mit Waffen schulen, damit sie bei drohender Gefahr die Stadt verteidigen konnten.

Unser teilvergoldeter Vogel, diente vermutlich den jeweiligen Siegern als prunkvolles Trinkgefäß und zeugt von der Bedeutung der vielfältigen Vereinsgeschichte der Stadt Heide.

Rudolph Dirks Award

2016
Rudolph Dirks Award der Cool Conventions GmbH
Internationaler Preis der German Comic Con

Seit 2016 wird der Rudolf Dirks Award jedes Jahr Anfang Dezember auf der German Comic Con vergeben. In unserer kleinen ständigen Comic-Ausstellung ist unter anderem auch dieses Exemplar der renommierten Auszeichnung vertreten.

Als Erfinder des modernen Comics ging der 1877 in Heide geborene Künstler in die Geschichte ein. Ab 1844 in den USA lebend - revolutionierte mit seinen „Katzenjammer Kids“ die grafische Literatur. Er führte die Sprechblase und den fortlaufenden Erzählstrang ein und erstritt sich wagemutig die Rechte an seinen Figuren. Auch sein Bruder Gus Dirks erfreute die Menschen weltweit mit Comic-Kunst.
Um diesen Teil der Heider Stadtgeschichte abzubilden, beleuchtet ein Teil der ständigen Ausstellung im Stade-Haus das Werk der beiden Comic Pioniere.

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