Museumsinsel Lüttenheid

"HEIL and other pictures"

Feridun Zaimoglu zeigt grafische Arbeiten

08.08. – 28.08.2021

Diese Ausstellung ist Teil des Projektes "Kunstgriff" des Kreises Dithmarschen (http://www.kunstgriff.de/)

Anfang Dezember 1964 in Bolu, einer Stadt im Nordwesten der Türkei, geboren, war Feridun Zaimoglu gerade fünf Monaten alt, als seine Eltern, die sich bisher als Wanderarbeiter verdingt hatten, mit ihm 1965 in Berlin als Gastarbeiter ankamen. Von Berlin aus ging es über München und Bad Godesberg an die Universität in Kiel, wo er in den Bereichen Medizin und freie experimentelle Malerei immatrikulierte. Sehr schnell stellte Feridun aber fest, dass er weder zum ordentlichern Studenten noch zu einem angehenden, reifen Bürger taugen würde, denn ihm gingen sowohl die Stubenwärme wie die Selbstverortung ab und beides war für sein großes Ziel - das Schreiben - völlig unwesentlich, wie er fand. So wurde er freier Schriftsteller, aber immer noch mit einem Hang zur Kunst und Malerei. Seine grafischen Arbeiten werden von der Galerie Marc Richter in Lütjenburg/Ostholstein vertreten.
Die in der Ausstellung „HEIL and other pictures“ gezeigten grafischen Arbeiten des Schriftstellers und Künstlers Feridun Zaimoglu aus Kiel bestechen durch ihre besondere Art der Darstellung. Seine Technik, japanische Tusche im Kontext mit flüssigem Acryl, verzeiht keine Fehler und bietet den Blick auf eine Welt, die erst einmal verstört oder irritiert, denn man trifft auf deformierte Figuren, Szenen träumender Frauen, die in einem „Traumbild“ im wahrsten Sinne des Wortes „eingefroren“ sind, quasi Bilder der Entrückung.
Zur Finissage am 28. August um 15.00 Uhr wird Feridun Zaimoglu „gespenstische“ Texte zu Kunst und Corona lesen und mit den Zuhörern darüber diskutieren. Ein Büchertisch ist vorhanden und Zaimoglu wird auch vor Ort signieren. Für die Lesung stehen maximal 15 Zweierplätze zur Verfügung.
Aufgrund der Corona-Vorgaben ist für diese Lesung eine vorherige Anmeldung unter
0151-25207006 obligatorisch!
Mehr Infos finden Sie auf der Seite des Kunstvereins Heide e.V.

"Was bleibet aber… Literatur im Land"

28.06 - 8.08.2021
Wanderausstellung der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten e.V. (ALG)

Deutschland gilt als die Nation der Dichter:innen und Denker:innen, denn kaum ein anderes Land blickt auf eine vergleichbar lange und facettenreiche literarische Tradition zurück.

Heimatdichter:innen oder Kosmopolit:innen, politische Grenzgänger:innen oder Konformist:innen, Nationalheilige oder Geheimtipps, Schöngeister oder Realist:innen: Die Wanderausstellung "Was bleibet aber ... Literatur im Land" stellt die Vielfalt der deutschen Literatur-landschaft dar und versammelt Schriftsteller/-innen, die nicht nur ihre Region prägten, sondern weit über die Landesgrenzen hinaus strahlen.

Die Besucher:innen werden eingeladen, die Diversität des literarischen Deutschlands über Themen wie Freiheit, Widerstand, Exil oder Bündnisse kennenzulernen, denn diese Themen bewegen die Menschen, in der Stadt und auf dem Land, in Vergangenheit und Gegenwart.

Die Ausstellung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Klaus-Groth-Gesellschaft und dem Verein für Freunde und Förderer des Klaus-Groth-Museums.
Bitte beachten Sie bei Ihrem Besuch die aktuellen Hygienevorschriften.

„150 Jahre Stadtrecht – Heide im Comic-Portrait“

21.03.2021 - 25.04.2021 & 05.09.2021 - 31.10.2021

Das Kieler Comic-Kollektiv Pure Fruit widmete sich mit 21 Zeichner:innen aus ganz Deutschland den berühmten Persönlichkeiten der Stadt Heide. Im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums des Stadtrechts entstanden 27 grafische Kurzbiografien, die Gegenstand der Ausstellung und des neuen PureFuit-Magazins #22 sind. Die Geburtsstadt des weltweit bekannten Comic-Pioniers Rudolph Dirks zeigt wieder Comic-Kunst!

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Museumsinsel unter den aktuell geltenden Hygienemaßnahmen besichtigt werden. Infos zum umfangreichen Begleitprogramm gibt's rechtzeitig hier und auf unseren Social Media-Kanälen.

Anlässlich der Ausstellung erscheint das kostenlose Comic-Magazin Pure Fruit #22 mit illustrierten Biografien bekannter Heider Persönlichkeiten, außerdem gibt's digitale Einblicke in die Ausstellung zu entdecken.

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