Aktuelle Ausstellungen
Was gibt's denn da zu lachen? Die komische Kunst des Walter Moers
10.10.2026 - 21.2.2027
Ausstellungseröffnung am Sa., 10.10.26 I 11 Uhr I Eintritt frei
Walter Moers (*1957) ist ein schreibender Zeichner, zeichnender Autor und vor allem ein Meister der schrägen Ideen. Mit ikonischen Figuren wie Käpt'n Blaubär in der Sendung mit der Maus und dem politisch unkorrekten Kleinen Arschloch erlangte er in den 1990er Jahren Kultstatus. Mit seinen Romanen zu Zamonien erschuf er einen ganzen Kontinent voller fantastischer Wesen, wilder Abenteuer und sprachlicher Überraschungen.
Die Ausstellung präsentiert die Vielfalt seines Schaffens im Original und gibt Einblicke in Moers' einzigartige Bildwelt. Auch Zeichnungen aus Moers' neuestem Bestseller, der Geschichte des Gallertprinzen Qwert sind dabei. Ebenso werden Puppen und Modelle nach Moers' Figuren vom Bildhauer Carsten Sommer ausgestellt.
Mit seinen Markenzeichen, dem schwarzen Humor, zeichnerischer Fantasie und spielerischer Sprache spickt er seine Geschichten und Bilder mit Anspielungen auf Literatur, Kunstgeschichte und Popkultur. Seine Geschichten und Zeichnungen sind witzig, manchmal böse, oft überraschend und immer voller Details.
Die Ausstellung ist für alle, die gerne lachen, staunen und sich ein bisschen in Moers' komischem Universum verlieren möchten.
Nach Stationen in der Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen, dem Caricatura Museum Frankfurt und dem Stadtmuseum Erlangen, freuen wir uns darüber, ausgewählte Teile der Ausstellung auf der Museumsinsel Lüttenheid in Heide zu zeigen.
Abbildung: © Walter Moers/ Penguin Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, München
Hier geht's zu Lesungen und Workshops zur Ausstellung.
Führungen (7,-€, erm. 5,-€; Eintritt inklusive):
So., 11.10.2026 I 11 Uhr: Führung zur Entstehung der Ausstellung mit Dr. Christine Vogt, Direktorin der Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen
Sa., 7.11.2026 I 14 Uhr: Führung “Die langen Linien des Comics - von Dirks zu Moers” mit Tim Eckhorst
Do., 21.1.2026 I 18 Uhr: Führung “Arschloch in Öl - Moers und die Kunstgeschichte”
Kommende Ausstellungen
Ultimate Katzenjammer
zum 150.Geburtstag von Rudolph Dirks
01.04. - 06.06.2027
Rudolph Dirks (*1877, Heide; †1968, New York) schuf 1897 mit der Reihe “Katzenjammer Kids” den langlebigsten Comic aller Zeiten und trug damit maßgeblich zur Entstehung des Mediums Comic bei. Auf Initiative der Museuminsel Lüttenheid und des Kurators Tim Eckhorst feiern 2027 vier Ausstellungen in Deutschland, den USA und Norwegen den 150. Geburtstag von Dirks.
Stadtbild - Statt Bild
12.11. - 13.12.2026
Ausstellungseröffnung 12.11.2026 , 18:30 Uhr
Eintritt zur Eröffnung frei
In der letzten Ausstellung des Jahres präsentiert der Kunstverein eine Ausstellung zum „Kanzlerwort” Stadtbild.
Aber was bedeutet Stadtbild eigentlich? Ist es das eigene persönliche Bild, eine gedankliche Vorstellung von der Stadt, in der man lebt, in der man geboren wurde, die „Heimat“ ist oder ist es das Bild, das man visuell mit dem Auge, Ohr, Nase oder dem Mund aufnimmt? Man kann sich sein Bild von der Stadt unter verschiedenen Start-Parametern erarbeiten, sozial in den multikulturellen Brennpunkten, politisch in den Stadtgremien und Parteien, kreativ-künstlerisch durch Architektur, Natur und Sehenswürdigkeiten.
Es gibt vielleicht nicht „das” Stadtbild, sondern „ein” Stadtbild. Nämlich eines, dass sich durch meine Erfahrungen und (Vor-)Prägungen zusammensetzt. Das bedeutet aber nicht, dass die Teile, die im Schatten verbleiben, unwichtig wären. Nur jetzt, in diesem schnell vergänglichen Augen-Blick werden sie nicht angestrahlt, hervorgehoben. Um das „Stadtbild“, sei es das eigene oder die Vorstellung anderer Personen, lassen sich gepflegt Diskussionen führen.
Der Reiz einer Diskussion besteht nicht darin, Recht haben zu wollen. Was ist schon Recht?
Es geht darum, seine Standpunkte immer wieder neu zu analysieren und zu überdenken. Im Meinungsaustausch mit anderen neue Aspekte erkennen, bewerten, in seine eigene Definition vielleicht mit übernehmen.
Entspannen wir uns, wenn wir den Ausstellungsraum in der Heider Museumsinsel betreten und lassen wir unsere Sinne Erfahrungen sammeln und versuchen, hinter jedes einzelne Geheimnis der ausgestellten Werke zu kommen. Man kann nur profitieren!
Weitere Informationen zum Kunstverein Heide finden Sie auf der Webseite des Vereins.
Vergangene Ausstellungen
Heide 1945 - 1975. Aufbruch in eine neue Zeit!?
5.6. bis 16.8.2026
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 stand auch die Bevölkerung in Dithmarschen vor der Herausforderung, eine demokratische Gesellschaft zu gestalten und Verantwortung für die Zeit des Nationalsozialismus zu übernehmen. Aber was bedeutete das für Heide? Wie erging es der Stadt nach den Kriegsschäden? Und welche Rolle spielte der Nationalsozialismus noch in der 68er-Bewegung?
Gemeinsam mit dem Geschichtsprofil des 12. Jahrgangs des Werner-Heisenberg-Gymnasiums in Heide präsentiert die Museumsinsel Lüttenheid die Ausstellung "Heide 1945 - 1975. Aufbruch in eine neue Zeit!?". Gezeigt werden Exponate und Leihgaben aus den Jahren 1945 bis 1975. Sie erzählen von der Nachkriegszeit, dem Wirtschaftswunder und dem gesellschaftlichen Wandel in den 1960er-Jahren. Die Ausstellung setzt Schlaglichter auf Themen, die von den Schüler / Schülerinnen gewählt und aufbereitet wurden. Hör- und Riechstationen ermöglichen zusätzliche Zugänge zur Vergangenheit.
Im Rahmen der Ausstellung ist der Film „Jugend, Aufbruch, Emanzipation – Aufbruch auf dem platten Land“ über die 68er-Bewegung in Dithmarschen zu sehen, der unter der künstlerischen Leitung der Regisseurin Martina Fluck entstanden.
Führungen durch die Ausstellung (3,-€ pro Person, zzgl. Eintritt; Anmeldung gerne unter museumsinselstadt-heidede):
Samstag, 13. Juni 2026, 13 bis 14 Uhr (mit Evita Klippert Geyer)
Samstag, 4. Juli 2026, 13 bis 14 Uhr (mit Evita Klippert Geyer)
Samstag, 18. Juli 2026, 13 bis 14 Uhr (mit Evita Klippert Geyer)
Samstag, 15. August 2026, 13 bis 14 Uhr (mit Evita Klippert Geyer)
Helmut Schmidt international. Deutschland, Europa und die Welt
17.5. bis 31.8.2026
Die Ausstellung ist vom 22.6. bis 3.7.2026 im Rahmen der Dithmarscher Theaternacht nur eingeschränkt zu sehen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Helmut Schmidt regiert als Bundeskanzler (1974-1982) in Zeiten des Umbruchs: In einer schweren Wirtschafts- und Finanzkrise reichen nationale Lösungen nicht mehr aus. Gleichzeitig verschärft sich die Gefahr der Konflikt zwischen NATO und den Staaten des Ostblocks.
Die sozial-liberale Regierung unter Kanzler Schmidt setzt auf Zusammenarbeit: Er führt die auf Annäherung mit der DDR und Polen abzielende »Neue Ostpolitik« seines Amtsvorgängers Willy Brandt fort, fördert gemeinsam mit Frankreich wirtschaftspolitische Integrationsprozesse und versucht mit der »Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa« und in den Vereinten Nationen das Krisenmanagement international zu stärken.
Die Ausstellung “Schmidt International” zeigt auf zehn Roll-Ups, wie eng Deutschland, Europa und die Welt miteinander verflochten sind: Wie kann politische Kooperation über Grenzen hinweg gelingen? Wie sollen sich westliche Demokratien gegenüber autokratischen Staaten verhalten? Wie sichern wir dabei Freiheit und Rechtsstaatlichkeit langfristig?