Willkommen auf der Museumsinsel Lüttenheid!
Mitten im einstigen Handwerkerviertel Lüttenheid gelegen, präsentiert die Museumsinsel Heides vielfältige Stadtgeschichte und Heider Persönlichkeiten.
In fünf Gebäuden können verschiedenste Themen entdeckt werden: die Stadtgeschichte, regionales Handwerk, das Geburtshaus des Dichters Klaus Groth, Gemälde von Nicolaus Bachmann und die Erfinder des modernen Comics Rudolph und Gus Dirks.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Museumsinsel entdecken
Verschaffen Sie sich schon vor Ihrem Besuch einen ersten Eindruck von der Museumsinsel Lüttenheid. Unser Imagevideo lädt zu einem virtuellen Rundgang ein, während die Broschüre alle wichtigen Informationen und einen Überblick über unsere fünf Häuser und das Brahms-Haus bereithält.
Aktuelle Veranstaltungen & Ausstellungen
KUNSTGRIFF - Wo der Wind weht
23.8. - 20.9.2026
Ausstellungseröffnung am Sonntag, 23. August 2026 I 12 Uhr I Eintritt frei
Die Ausstellung präsentiert Kunstwerke von Manuela Mordhorst, Frauke Biermann und Uwe Hansmann. Sie vereinen in ihren Arbeiten verschiedene künstlerische Ausdrucksformen wie abstrakte Malerei, Installation und Bildhauerei. Auf diese Weise interpretieren sie die norddeutsche Landschaft durch ihre individuelle Linse neu. Weitere Informationen zum Kunstverein Heide finden Sie hier.
Museumswerkstatt für Kids
Do., 3.9.2026, 15 Uhr
Eintritt frei
Pädagogisches Angebot für Kinder von 6 bis 12 Jahren
Bitte melden Sie sich bei Interesse vorab per Mail über museumsinsel@stadt-heide.de oder telefonisch unter 0481/63742 zur Veranstaltung an.
Was steckt eigentlich in den Geräten, die wir täglich nutzen? Und wie funktionieren sie im Inneren, wovon wir nichts sehen? Mit Schraubenzieher und Zange machen wir eine Reise zum Mittelpunkt der Maschine. Wir entdecken, was sich da alles in Motoren versteckt hält, welche Zahnräder und Schaltungen hervorkommen und wie viele Materialien verbaut wurden. Im Museum vergleichen wir die heutige Technik mit den Vorläufern des jeweiligen Gegenstandes unserer Forschung.
Neben dem Aspekt der technischen Zusammenhänge geht es auch um die Frage nach Reparaturmöglichkeiten und Nachhaltigkeit. Allerwichtigste Voraussetzung ist: Freude am Entdecken!
Unter der Leitung des Puppenspielers Arne Bustorff.
Puppentheater: Luzies Lichterfest
Ein Tiermärchen von und mit Sonja Langmack
für alle ab 3 Jahren
Sa., 12.9.2026 I 13 Uhr und 15 Uhr
Eintritt frei
Eine menschliche Tradition fasziniert den kleinen Leuchtkäfer Luzie besonders: Regelmäßig treffen die Menschen sich unter leuchtend bunten Lampions, um gemeinsam zu tanzen, zu lachen und zu feiern. Das will Luzie auch einmal erleben! Sie trommelt alle Tiere zusammen, um sie zu ihrem ganz eigenen Lichterfest einzuladen. Aber sind sie nicht alle viel zu unterschiedlich, um einen friedlichen Abend zusammen zu verbringen? Ein Löwe beim Tanz mit einer Antilope – kann das gutgehen?
Doch schließlich lassen sich alle von Luzies Begeisterung anstecken, und die Vorbereitungen beginnen. Es wird geschmückt und dekoriert, was das Zeug hält, und auch sich selbst wollen alle für diesen Abend möglichst ausgehfein herausputzen. Die Eichhörnchen stoßen auf einen besonderen Schatz: wunderschön gemusterte Socken, perfekt für ein Festtagsoutfit, nur leider viel zu lang für ihre Beinchen. Den Flamingos hingegen passen sie perfekt, und mit ihren so geschmückten Beinen werden sie zum echten Hingucker auf der Tanzfläche. Doch der Schlange kommen die Socken merkwürdig bekannt vor, und so droht das Fest beinahe aus dem Ruder zu laufen …
Preisverleihung: Klaus-Groth-Preis der Stadt Heide
25.9.2026 I 17 Uhr I Eintritt frei
Er ist einer der bedeutendsten Dichter der plattdeutschen Sprache: Klaus Groth (†1889). Mit Werken wie dem Gedichtband Quickborn und Texten wie Min Jehann oder Matten Has' hat er das Niederdeutsche im 19. Jahrhundert als Literatursprache neu belebt. Groth zu Ehren veranstaltet die Stadt Heide, in der der Schriftsteller am 24. April 1819 das Licht der Welt erblickte, einen Preis – in enger Kooperation mit der Klaus-Groth-Gesellschaft und der Sparkasse Westholstein. Jetzt geht der mit 3.000 Euro dotierte Preis in die neunte Runde. Gesucht wurden Autorinnen und Autoren aller Altersgruppen, die sich der niederdeutschen Lyrik verbunden fühlen. Einsendeschluss war der 1. April 2026.
Wir bitten um Anmeldung unter museumsinselstadt-heidede oder unter 0481 - 63742.
Walter Moers - Was gibt's denn da zu lachen?
10.10.2026 - 21.2.2027
Ausstellungseröffnung am Sa., 10.10.26 I 11 Uhr I Eintritt frei
Walter Moers (*1957) ist ein schreibender Zeichner, zeichnender Autor und vor allem ein Meister der schrägen Ideen. Mit ikonischen Figuren wie Käpt'n Blaubär in der Sendung mit der Maus und dem politisch unkorrekten Kleinen Arschloch erlangte er in den 1990er Jahren Kultstatus. Mit seinen Romanen zu Zamonien erschuf er einen ganzen Kontinent voller fantastischer Wesen, wilder Abenteuer und sprachlicher Überraschungen.
Die Ausstellung präsentiert die Vielfalt seines Schaffens im Original und gibt Einblicke in Moers' einzigartige Bildwelt. Auch Zeichnungen aus Moers' neuestem Bestseller, der Geschichte des Gallertprinzen Qwert sind dabei. Ebenso werden Puppen und Modelle nach Moers' Figuren vom Bildhauer Carsten Sommer ausgestellt.
Mit seinen Markenzeichen, dem schwarzen Humor, zeichnerischer Fantasie und spielerischer Sprache spickt er seine Geschichten und Bilder mit Anspielungen auf Literatur, Kunstgeschichte und Popkultur. Seine Geschichten und Zeichnungen sind witzig, manchmal böse, oft überraschend und immer voller Details.
Die Ausstellung ist für alle, die gerne lachen, staunen und sich ein bisschen in Moers' komischem Universum verlieren möchten.
Nach Stationen in der Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen, dem Caricatura Museum Frankfurt und dem Stadtmuseum Erlangen, freuen wir uns darüber, ausgewählte Teile der Ausstellung auf der Museumsinsel Lüttenheid in Heide zu zeigen.
Abbildung: © Walter Moers/ Penguin Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, München
Kontakt - Museumsinsel Lüttenheid, Lüttenheid 40, 25746 Heide - Telefon: 0481 - 63742 - E-Mail: museumsinselstadt-heidede